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Stilles Qi Gong
Unter dem Begriff „Stilles Qi Gong“ versteht man eine Reihe von Praktiken um das innere Qi zu veredeln und zu reinigen. Es gibt viele verschiedene Einwirkungsbereiche in das „Stille Qi Gong“. Viele große Qi Gong Meister entwickelten neben dem Bewegungs – Qi Gong das Stille Qi Gong um auch die inneren Fertigkeiten zu verbessern. Speziell die Daoisten widmeten einen Teil ihrer Qi Gong Ausbildung der inneren Alchemie und somit auch dem inneren Qi-Prozess.
Im Idealfall ist der Praktizierende des Stillen Qi Gong nach längerer Zeit dazu im Stande den Qi Fluss im Körper willentlich zu steuern, zu beeinflussen und letzten Endes zu mehren und zu veredeln. Es gibt aber nicht nur Techniken des Stillen Qi Gong die auf den Qi Gong Fluss im Körper eingehen, sondern auch solche, die reine Schutzfunktionen auf das eigene Qi ausüben sollen. Beispielsweise kann man entweder fremdes Qi aus dem eigenen Qi Fluss willentlich beseitigen, sondern man ist auch in der Lage eine eigene Qi-Barriere gegen fremde Einflüsse aufzubauen. Im Übrigen ist Fernsehschauen ein reiner Qi-Räuber! Es gibt auch Menschen, die unbewusst Qi anderer Menschen rauben.
Stilles Qi Gong muss der Praktizierende nicht nur in der Meditation oder während einiger bewegter Qi Gong Übungen ausüben. Das stille Qi Gong sollte auch in den Alltag eingebunden werden. So, dass die Übungseinheiten sich nicht nur auf bestimmte Uhrzeiten beschränken, sondern den ganzen Tagesablauf umfassen. Denn allein schon das Kreisen unserer Gedanken den ganzen Tag über ist eine Art von Streuung des eigenen Qi. Ärger, Wut, Ängste etc. sind starke Emotionen, die unser Qi aus dem Gleichgewicht bringen, streuen und somit mindern.