Ein Weg zur Bewusstseinsfindung

Mit Gott reden

Es gibt mittlerweile viele Bücher darüber, wie man mit Gott reden kann. Dabei sollte es jeder für sich selber machen – nämlich mit Gott zu sprechen. Aber wie schafft man den Kontakt zu Gott? Es ist ganz einfach! Beten Sie! Oder sprechen Sie einfach zu Gott. Es ist natürlich schön, abendlich oder jeden Morgen als festes Ritual zu beten. Man kann jedoch auch im Alltag zu Gott sprechen. Wenn Ihnen während des Tages etwas einfällt, was Sie Gott sagen möchten, sprechen Sie es laut oder in Gedanken aus.

Zu beachten gilt:
Am schönsten ist es, wenn ich im Gebet eine Antwort per Gefühl zurück bekomme. In dem Moment bin ich mir sicher, dass Gott mich gehört und geantwortet hat. Bei einem Gebet ist jedoch auch der Dank und die Bitte wichtig. Vergessen Sie nie Gott für etwas zu danken. Sie können Sich auch schon vorab bei Gott für eine Bitte bedanken. Beten Sie in Demut und aus Liebe heraus. Und seien Sie sich dessen sicher, dass sie in dem Moment des Gebetes auch gehört werden.

Aufmerksam sein
Im Alltag achte ich auf viele Situationen im Außen. Das können die unmöglichsten Begebenheiten sein, die mich auf etwas aufmerksam machen wollen. Gott kann zu uns durch andere Menschen sprechen oder uns Situationen aufzeigen, auf die wir mehr Acht geben sollten.

Ganz bekannt ist der Psalm 23, indem König David Gott mit einem guten Hirten vergleicht und zu ihm spricht.

«Der Herr ist mein Hirte. Nichts wird mir fehlen. Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen. Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen, weil er der gute Hirte ist. Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab. Du lädst mich ein und deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du begrüsst mich wie ein Hausherr seinen Gast und gibst mir mehr als genug. Deine Güte und Liebe werden mich begleiten mein Leben lang; in deinem Haus darf ich für immer bleiben.»

was ich Gott sagen möchte:

"Leider bin ich weder ein aufgestiegener Meister nur eine kleine Seele. Dennoch möchte ich dir sagen, dass ich dich liebe. Dich liebe ich über alles. Wenn ich an dich denke, fühle ich, wie sich mein Inneres weitet und sich nach dir verzehrt. Ich fühle mich plötzlich nicht mehr klein, sondern als ein Teil von dir. Dir danke ich für deine Schöpfung, dir danke ich für alles Sein. Dir danke ich für jeden Augenblick meines Lebens und jeden Atemzug. Denn diese Welt hast du erschaffen und damit mehr als nur ein Wunder vollbracht. Du bist der Ausdruck allen Seins und dafür danke ich dir. Geliebter Vater dir danke ich für alles und dich bitte ich mit mir und bei mir zu sein, so dass ich dich fühlen kann. Dir möchte ich gefallen und mich nach deinen Wünschen verhalten. Geliebter Vater, wenn du diese Zeilen liest, so bitte ich dich mich zu leiten und mich in meinem Tun zu bestärken."

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  • Der Psalm 23 soll ein ganz besonderer Psalm aus dem Buch der Psalmen sein. Er wird auch als Hirtenpsalm bezeichnet, da er von Gott handelt, der unser guter Hirte ist, der uns durch unser Leben begleitet. Auch in der christlichen Überlieferung spielt dieser Psalm eine essentielle Rolle. Jesus Christus selbst bezeichnete sich als der gute Hirte.

  • ... und Jesus sprach
    "Du sollst den Herrn, deinen Gott,
    lieben mit deinem ganzen Herzen
    und mit deiner ganzen Seele
    und mit deinem ganzen Verstand" ...