Ein Weg zur Bewusstseinsfindung

Kabbala

Die Kabbala, eine außergewöhnliche theoretische wie praktische Weisheitslehre, war nicht nur ein Weg zu geistigem und spirituellem Wachstum, sondern auch eine symbolische Landkarte der Schöpfung selbst. Die Kabbala (hebr. "Überlieferung"), deren Wurzeln in der Mystik des 3. Jahrhunderts zu suchen sind, stammt aus jüdischer Tradition; die ersten bekannten kabbalistischen Texte, die Sefer Yezira, entstanden zwischen dem 3. und 6. Jahrhundert. Die Anziehungskraft der Kabbala war so groß, dass sie im 15. Jh. Eingang in das christliche Denken fand. Der italienische Gelehrte Giovanni Pico della Mirandola meinte: "Keine Wissenschaft kann uns besser von der Göttlichkeit Jesu Christi überzeugen als die Magie und die Kabbala." Andere christliche Autoren glaubten, die Kabbala beinhaltete eine inzwischen verlorengegangene Offenbarung, mit deren Hilfe man die klassisch-griechischen Lehren Pythagoras', Platos und der Orphiker vollständig verstehen konnte.
Die Kabbala ist eine esoterische Lehre mit einem System von Symbolen, die das Geheimnis Gottes und des Universums widerspiegeln und zu der der Kabbalist den Schlüssel finden muss. Auf theoretischer Ebene erlabuen ihm (ein Kabbalist war traditionell männlichen Geschlechts) diese Schlüssel, die spirituellen Dimensionen des Universums zu verstehen, auf praktischer Ebene kann er die Kräfte des Universums für magische Zwecke nutzen (das heißt für den Prozess der physischen, psychischen oder spirituellen Wandlung). Die Schlüssel zur Kabbala liegen in den göttlichen Offenbarungen der heiligen Schriften verborgen. Wie Gott, so sind auch die inneren Geheimnisse der göttlichen Botschaft verborgen. Die Geheimnisse der Schriften können durch ein System numerischer Gleichungen oder gematria entschlüsselt werden; jedem Buchstaben kann auf verschiedene Weise vertauscht oder abgekürzt werden.

Die eherne Schlange zum Beispiel, die Mose anfertigt und an eine Fahnenstange hängt, damit jeder, der "von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, am Leben bleibt" (Numeri 21,9), wird durch gematria in die Zahl 358 verwandelt, die das numerische Äquivalent für das Wort "Messias" ist. Die eherne Schlange gilt somit als Weissagung der Ankunft des Messias, der all jene retten wird, die von dem Verlangen nach spiritueller Wahrheit geleitet beziehungsweise "gebissen" sind. Für christliche Kabbalisten war daher die Schlange über einem Kreuz ein Symbol für Christus.
Die Möglichkeit der gematria sind so vielfältig, dass zum Studium der Kabbala eine Kenntnis des Hebräischen erforderlich ist.

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  • Wer sich damit beschäftigt seine Seele weiter auszubilden, zu erkennen oder zu erfahren, der wird früher oder später über den Namen Franz Bardon stolpern. Der im heutigen Tschechien geborene Franz Bardon lebte in der Zeit zwischen 1909 und 1958. Er beschäftigte sich vorrangig mit dem Thema Okkultismus, Metaphysik, Hermetik und der Kabbala.

  • Die traditionelle Engelslehre beinhaltet die 72 Engel der Kabbala unter diesen Engeln werden insbesondere die Engelgenien verstanden.

  • Engel werden uns von Gott gesandt, damit sie uns auf unseren Lebenswegen beistehen. Sie beschützen uns und stehen uns bei Entscheidungen in unserem Leben bei. Oft möchten Sie uns warnen, damit wir nicht Gefahr laufen uns in angenehme Situationen zu verstricken. Das Problem jedoch ist, dass wir sie oft aus unserem Leben unbewusst ausschließen.