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Innere Alchemie
Verbreitet ist innere Alchemie jedoch nicht nur in China: Auch im arabisch-persischen Raum sowie im Westen sind ihre Traditionen und Praktiken vertreten.
Die westliche innere Alchemie sieht die innere stark mit der äußeren Alchemie verbunden. Dies lässt sich auf den hermetischen Grundsatz "wie innen, so außen" zurückführen.
Alchemisten, ob westlich, nah- oder fernöstlich, sehen sich als Bestandteil der "Prima Materia" an. Die Prima Materia bezeichnet in der äußeren Alchemie die Ursubstanz, aus welcher der Stein der Weisen geschaffen werden kann. Worum es sich wirklich handelt, wird bewusst verschleiert, ist für die innere Alchemie auch eher uninteressant. Denn in der inneren Alchemie ist der Alchemist selbst Teil der Prima Materia - in diesem Fall die nicht geläuterte dunkle Erde, die es zu verwandeln gilt.
Innere Alchemie kann, wie oben beschrieben, im engeren Sinne, aber auch im weiteren Sinne verstanden werden. Das Qigong, eine bekannte chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform, kultiviert Körper und Geist und soll der Regulierung des Qi-Flusses im Körper dienen. Der Qi-Fluss ist der Fluss der Atmung und der Energie im Körper. Das Qigong beschäftigt sich also auch mit der Kultivierung körperlicher Substanzen und zählt sich daher im weiteren Sinne ebenfalls zur inneren Alchemie.
