Ein Weg zur Bewusstseinsfindung

Gott


Ich habe in meinem Leben viele Artikel über Gott gelesen. Auch die Bibel ist mir absolut nicht fremd. Ich kenne die Schöpfungsgeschichte, das "Vater unser", die Bhagavad Gita und auch die verschiedenen Geschichten über Gott aus dem alten oder neuen Testament. Ganz nach dem Motto: Gott kann man stets in allem finden. Auf der Suche nach Gott finde ich spirituelle Literatur sehr nützlich. Sie kann uns als keine Brücke helfen, den Weg zu anderen Sichtweisen zu finden. Lange Zeit konnte ich mit der Bibel nichts anfangen. Dennoch hat sie mich geprägt und immer wieder denke ich an die eine oder andere Zeile in der Bibel, die mich in verschiedenen Situationen inspiriert. Sehr schön finde ich auch die Bhagavad Gita. Sie ist nicht christlichen Ursprungs, dennoch verkörpert sie für mich ein Buch über Gott und seine Ansprache an die Menschheit. Sie ist kritisch, teilweise fand ich sie kulturfremd, dennoch ist sie sehr spirituell und sprach in mir einen Teil des Unterbewusstseins an, der in mir gereift ist.

Die Aussgangssituation
Das Problem der heutigen Zeit ist, dass man für alles einen Beweis sucht. Einen Beweis für Gott wie auch für die Zahnarztrechnung im letzten Monat. In meiner Kindheit wurde mir Gott so dargestellt, als ober er uns ganz fremd wäre und weit weg von uns ist. Vielfach stellt man sich Gott sogar auf einem Thron hoch im Himmel oder gar auf Wolken vor. Für uns Menschen ist so ein Gott unerreichbar!

Mein Gott
Aber ich sehe Gott anders als in diesen Ausführungen. Denn Gott ist immer da wo ich bin. Und Gott ist nicht nur ein Phantasiegebilde, sondern zugleich mein himmlischer Vater, den ich über alles liebe! Heißt es denn nicht, :"Du sollst Gott, deinen Herrn lieben mit deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele und deiner ganzen Kraft"? Wenn ich im Gebet mit Gott spreche, dann sage ich meistens Vater. Denn was sind wir eigentlich? Wir sind doch alle Kinder Gottes, also ist Gott unser Vater. Und sobald man dieses Bild in sich selber verinnerlicht, stellt sich ein ganz anderes Verhältnis zu Gott ein. Denn dieser väterliche Gott ist kein strafendes, eigenständiges Objekt – dieser Gott wird zum Teil von mir selbst.

Und ich versuche stets Gott auch in anderen Personen zu erkennen. Denn in der Bibel heißt es auch "liebe deinen nächsten, wie dich selbst" - d.h. Wir alle sind alle irgendwie "Eins". Im „Vater Unser“ heißt es zudem auch „Vater Unser, wie im Himmel so auf Erden“. Lassen wir uns doch mal diesen Satz unter die Lupe nehmen – so heißt es hier ganz klar, dass wir zu unserem Vater sprechen! Ich möchte an dieser Stelle keine Behauptungen aufstellen, nur jeden dazu auffordern selber nach Gott zu suchen, und sich selber ein Bild über ihn zu machen.

Quelle verwendeter Fotos: © Serghei Velusceac - Fotolia.com

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  • ... und Jesus sprach
    "Du sollst den Herrn, deinen Gott,
    lieben mit deinem ganzen Herzen
    und mit deiner ganzen Seele
    und mit deinem ganzen Verstand" ...

  • Es gibt mittlerweile viele Bücher darüber, wie man mit Gott reden kann. Dabei sollte es jeder für sich selber machen – nämlich mit Gott zu sprechen. Aber wie schafft man den Kontakt zu Gott? Es ist ganz einfach! Beten Sie! Oder sprechen Sie einfach zu Gott. Es ist natürlich schön, abendlich oder jeden Morgen als festes Ritual zu beten.

  • Denke ich an meinen Religionsunterricht zurück, so kann ich mich kaum an die verschiedensten Lektionen erinnern. Eins ist mir jedoch bis heute im Kopf geblieben – und zwar, dass wir alle Kinder Gottes sind! Denn immerhin beten wir "Vater unser...". Lassen Sie sich diesen kurzen Satz durch den Kopf gehen, und denken Sie zugleich an die Konsequenzen, die dieser Satz mit sich führt.