Übersinnliches und Magisches

Beifuss

Name: Beifuss, Lat. Artemesia vulgaris

Wirkung: Beifuss ist allgemein kräftigend, ist verdauungsfördernd, wirkt gegen Kopfschmerzen und soll die Manneskraft steigern, wird aber häufig auch in der Frauenheilkunde angewandt.

Anwendung: Beim Räuchern kann Beifuss dazu beitragen, dass eigene Heilkräfte aktiviert werden und so ein Prozess einsetzt, der Körper und Seele selbsttätig heilt. Das Räuchern mit Beifuss kann Trauer bewältigen, helfen loszulassen, zu Neuem ermutigen und eine energetische Reinigung ermöglichen, die dazu beitragen kann sich zu öffnen und sich frei zu machen, für ganz neue Perspektiven.

Herkunft/ (Mythologie): Seine Anwendung findet Beifuss in zahlreichen Haushalten als Gewürz, besonders für schwer verdauliche und fette Speisen ist Beifuss bestens geeignet, aufgrund einer verdauungsfördernden Wirkung. Als eine der ältesten Ritualpflanzen wurde Beifuss bei den Kelten eingesetzt, um böse Geister zu vertreiben. Die Kelten warfen immer zur Sommersonnenwende Beifusskraut in Feuer, da sie der Meinung waren, so lästiges Übel, wie beispielsweise böse Geister, loszuwerden. Die Germanen waren der Meinung, dass Beifuss die Fruchtbarkeit anregen würde und setzten Beifuss für Fruchtbarkeitsrituale ein. Was den Germanen heilig war, war europäischen Bauern verteufelt, hier galt Beifuss als Hexenkraut, noch heute wird Beifuss bei vielen Bauern als eine Art Schutzkraut eingesetzt, dass die Bauern, ihre Felder und das Vieh vor teuflichen Einflüssen schützen soll.